h1

Neverendig story

August 8, 2010

Das Herz ist ein einfaches Organ. Es schlägt Tag für Tag. Mal langsamer, mal schneller. Je nachdem wieviel es gebraucht wird.

Aber dann ist da noch dieses andere Herz. Das manchmal den Verstand ersetzt. Das, was eigentlich ein Organ sein sollte, wird dann zu einem bestimmenden Ding. Es ist nicht erfassbar. Es ist nicht erklärbar, warum es den Verstand ersetzt und die Kontrolle über unser Leben übernimmt. Und doch lassen wir es zu, dass dieses Herz von einem Moment auf den anderen alles übernimmt.

Dank dir hat das Herz wieder gewonnen. Du hast 1 Million Schmetterlinge erweckt. 1 Million Schmetterlinge, die seid Monaten tod auf dem Boden der Tatsachen lagen und sich nicht mehr bewegten. Du hast das unmögliche geschafft. Du bist wiedergekommen. Du hast wieder in meine Brust gegriffen, das Herz massiert und wieder dazu gebracht für dich zu schlagen. Du hast aus einem kleinen Funken Hoffnung, der immer noch geglimmt hat, ein Feuer entfacht, das den ganzen Planeten niederbrennt.

Ich lasse dich nie mehr los. Solange du es nicht willst, werde ich an deiner Seite sein. Mit dir durch alles gehen, was noch auf uns zukommt.

h1

No Happy End

July 6, 2010

Wie beschissen muss das eigene Leben sein, wenn man sein eigenes in einer dieser Telenovelas oder in einem dieser SAT.1 Liebesfilme wiederfindet? Wenn das eigene Leben wie aus dem Script zu kommen scheint?

Manchen Frauen sollte man einfach mal ihre nicht vorhandenen Flügel stutzen, damit sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfinden. Nicht damit sie zu mir zurückfindet. Aber damit sie einfach mal merkt wie weh es tun kann zu fallen. Ohne das Netz das ich um sie herum gesponnen habe.

Realität ist ein mieses Arschloch. Aber noch schaffe ich es einfach nicht über dich hinwegzukommen.

h1

End Of The Road

May 16, 2010

Auf einmal ist der Ende des Weges da. Jegliche Selbstreflektion ist über den Haufen geworfen. Alle Fragen von mir selbst beantwortet. Ich muss mich selbst vor vollendete Tatsachen stellen um diesem elenden Kreislauf zu entfliehen. Du hast meine Fragen nicht beatwortet. Vielleicht kannst du es nicht. Vielleicht willst du es nicht. In diesem Moment könnte ich kotzen vor Wut. Ich würde am liebsten in die Welt treten und meinen Frust herausschreien. Ich könnte um mich schlage. Ich bin immer ehrlich, warum kannst du es nicht sein? Warum gibst du mir nur hintenherum die Wahrheit? Drehst das Messer in der Wunde nochmal herum und weisst im Grunde genommen doch wie weh es tut.

Ich muss die Gedanken an dich Beerdigen. Ich muss jemand finden, bevor du es tust. Um mich selbst wieder von die wegzubringen. Damit dieses ganze Elend ein Ende hat und mein eigenes Ende schreiben kann. In dem du nicht vorkommst. Ein Ende, in dem ich endlich auf der Decke am Strand sitze und den Sonnenuntergang beobachte.

h1

Am Ende

May 12, 2010

Was mich rasend macht, sind unbeantwortete Dinge. Anrufe. Fragen. Warum kann es nicht einfach sein? Warum kannst du meine Fragen nicht so offen beantworten? So offen wie ich mit dir rede?

Du bist meine persoenliche Hoelle. Und doch wuerde ich wohl durch die Hoelle gehen um dich zu umarmen. Scheiss auf die 2 Herzen in meiner Brust. Dort schlaegt nur eines. Es darf nur scheinbar nicht fuer dich schlagen. Ich muss schnell jemanden finden, fuer den ich es schlagen lassen kann.

h1

Ich will dir alles geben

May 10, 2010

In Anlehnung an Jule und ihren großartigen Post:

Ich will dir im richtigen Moment das richtige sagen.
Ich will dir die Umarmung geben wenn deine Tränen fließen.
Ich will dir Schutz geben wenn du dich flüchtest.
Ich will deine Umarmung mit so viel Lieber erwidern, das dir in dem Moment alles egal ist.
Ich will das du dich in meinen Armen verlierst.
Ich will dich auf mich zurennen sehen wenn wir uns wiedersehen.
Ich will dich mit “Hallo schöne Frau” anreden und dich wissen lassen das ich es auch in 35 Jahren noch sage.
Ich will dir deine schweren Last abnehmen. Und wenn du das nicht willst, dann will ich dich auch noch tragen.
Ich will mit dir aus dem Fenster starren und dabei den Blick für das wesentliche verlieren.
Ich will deinen Ipod mit Mixtapes bespielen, damit du sie laut hören kannst.
Ich will dir Eisherzen auf deine gefrorene Scheibe malen.
Ich will mit dir an der Küste auf einer Decke sitzen und den Sonnenuntergang genießen.
Ich will das du nicht immer alles fragst und dir einfach was nimmst.
Ich will morgens neben dir aufwachen und denken “Um die Frau beneiden mich viele”.
Ich will dich antreiben wenn du mal wieder etwas viel zu lange vor dir herschiebst.
Ich will mit dir in unserem Chaos versinken.
Ich möchte dich immer wieder überraschen.
Ich will dir sagen das ich dich in Rock, Jeans und Jogginghose liebe.
Ich will mit dir betrunken werden und über die albernsten Dinge lachen.
Ich will nach dem übelsten Streit mir dir die tollsten Versöhnungen feiern.
Ich will dir alles geben, was ich geben kann.
Ich will in Diskussionen mit dir verlieren.
Ich möchte dir beim Schlafen zusehen und sehen wie du aufwachst.
Ich will beim Autofahren deine Hand auf meiner fühlen.
Ich will das Leuchten in deinen Augen sehen wenn du über Kinder nachdenkst.
Ich möchte ohne dich auf Reisen sein und dann doch etwas von dir im Koffer finden.
Ich will deine Gedanken vervollständigen.
Ich will dir keine Versprechungen machen, ich will das du immer weißt wenn ihr ehrlich zu dir bin.
Ich will dir all die Liebe geben, die du verdienst.

h1

Somehow It’s True

May 9, 2010

Irgendwie steckt hinter allem mehr Wahrheit als wir alle zeigen wollen.

Manchmal wollen die Gefühle hervorbrechen. Im ungünstigstens Moment lässt du mich wieder an dich heran. Lässt eine Nähe zu, die ich dir eigentlich nicht mehr geben wollte. Und doch ziehe ich nicht die Reißleine. Ich gehe mit. Und Idiot. Der Rationalist in mir legt sich schlafen und der fühlende kommt hervor. Mitten in der Nacht. Warum kann er nicht bleiben wo er ist. Beim Teufel. Aber er steigt empor wie die Sonne. Jede Berührung tut so gut. Jedes Wort von dir ist Balsam auf die kaputte Seele.

Ich sehe wie deine Augen sich im Schlaf bewegen. Du liegst in meinen Armen, ich rieche den Alkohol, die Zigaretten, dein Schampoo, dein Parfüm, dich. Wir machen uns Komplimente. Und döst wieder ein. Ich liege einfach nur neben dir und streichle deine warme Haut unter dem Shirt. Ich könnte in diesem Moment Glück in die Welt schreien. Aber da ist kein Glück auf Dauer. Da ist immer nur diese eine Moment. Dieses kurze zusammensein. Das, was mich tagelang aus der Bahn wirft, mein Herz nimmt, zerdrückt und mit Gewalt wieder in den Brustkorb reindrückt.

Neben dir zu liegen, dich anzufassen, deine Nähe zu genießen und mir immer wieder das Mantra vorbeten zu müssen, das da nichts ist und es dir immer wieder versprechen. Die Hölle auf Erden ist in diesem Moment hier. Das Inferno hat sich erhoben und seinen Trichter über mich gestülpt.

Ich gucke dich an. Küsse dich einmal zu oft auf die Wangen, packe meine Sachen und fahre. Du hättest mich vielleicht bei dir schlafen lassen, weil du Nähe brauchst. Die Vorstellung neben dir aufzuwachen ist grausam. Dann lieber ins eigene kalte Bett.

h1

Rollwiderstand

April 25, 2010

Auf dem Rückweg vom Abend bei ihr. Der Kopf schwer vom Wein, der Verstand schwer wie Blei vom Versuch die Gefühle für dich auszublenden. Ich will sie nicht mehr haben, weil Gefühle ohne Erwiderung sind verlorene Gefühle. Verlorene Zeit.
Die Luft ist kalt. Nicht kalt genug um den Kopf zu betäuben. Im halbdunkel des Radweges ist das Abrollgeräusch der Grobstollenreifen mein einziger Begleiter. Ich halte das Rad an, das Geräusch ebbt ab und verstummt ganz. Über mir die klare Nacht, der Mond scheint auf mich. Manchmal habe ich das Bedürfnis den Mond anzuheulen. Und meinen Frust rauszuschreien. Den Frust über den Zustand. Über das hier und jetzt. Über dich. Über das uns, das es fast gegeben hätte.
Das ist keine Frustration mehr sondern nur noch Wahnsinn. Wahnsinn in meinem Kopf, der raus muss. Ich brauche ein Ventil. Ich muss dich aus meinem Kopf bekommen.

Ich will nicht mehr bei jedem Treffen daran denken wie ich neben dir sitzen könnte. Wie ich es getan habe und wir uns heimlich berührt haben.

h1

Hello

March 26, 2010

Willkommen auf diesem Blog. Noch ein Blog über Herzschmerz. Die einen werden angewiedert wegklicken. Können sie ruhig machen.

Der Rest darf gerne weiterlesen.
Hier bin ich Jason. Ich bin im WWW mit einem anderen Blog vertreten, auf dem ich nicht alles das veröffentlichen kann, was ich möchte. Weil dort zuviele Menschen lesen, die nicht mein innerstes kennen müssen. Hier bin ich Jason. Hier bin ich Anonym. Hier kann ich mein innerstes rauslassen ohne gleich die Angst zu haben, das mich meine Umwelt damit konfrontiert. Hier bin ich pur und ungefiltert.

Hier kann ich den Content rauslassen, den ich im echten Leben nicht einfach so ans Licht lassen kann. Einfach weil ich nicht jedem alles auf die Nase binden muss. Die Meinung anderer über mich ist mir egal, aber es hängt zuviel von meinem Selbstbild ab.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.